Kasigau wildlife Corridor –
Schutz von Trockenwald und Savanne in Kenia

Bekämpfung des Klimawandels,
Erhaltung der Artenvielfalt,
neue LebensPerspektiven für die Örtliche Bevölkerung

Wie schütz man ca. 170.000 Hektar Wald mit seinen bedrohten Tierarten wie Löwen, Geparden, Zebras und Elefanten?  Der Trockenwald und die Savanne im Kasigau Wildlife Corridor in Kenia sind wichtige Wälder im Kampf gegen den globalen Klimawandel. Das Kasigau Wildlife Corridor Klimaschutzprojekt nutzt den Mechanismus der CO2-Finanzierung, um den lokalen Wald zu erhalten und gleichzeitig rund 100.000 Menschen vor Ort ein besseres Leben zu ermöglichen.

Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia schützt seltene Tierarten wie den dortigen Elefanten.Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia schützt seltene Tierarten.Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia hilft der lokalen Bevölkerung.Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia hilft der lokalen Bevölkerung und deren Kultur.Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia wird streng überwacht.Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia schützt seltene Tierarten wie den Elefanten.Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia wird streng überwacht von Rangern.

PROJEKTFAKTEN

Die Landkarte von Afrika inkl. Kenia.

STANDORT:
Kasigau Wildlife Corridor, Kenia

MENSCHEN, DIE VON DIESEM PROJEKT PROFITIEREN:
ca. 100.000

PROJEKTBEGINN:
1998

PROJEKTENTWICKLER:
Wildlife Works

EXTERNER ZERTIFIZIERER:
Det Norske Veritas Climate Change Services AS (DNV)

QUALITÄTSSTANDARDS:
Verified Carbon Standard (VCS), CCBS Gold Level 

GRÖSSE DES GESCHÜTZTEN WALDES:
ca. 170.000 Hektar

JÄHRLICHE CO2-REDUKTION:
ca. 1.700.000 t CO2

GESCHÜTZTE TIERARTEN:
Elefanten, Löwen, Geparde, Leoparde, Grevyzebras,  Afrikanische Wildhunde, unzählige Vogelarten

LINK ZU DEN PROJEKT-DOKUMENTEN: https://registry.verra.org/app/projectDetail/VCS/612

Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia hilft den Kindern.Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia hilft den Frauen.Das Kasigau Wildlife Projekt in Kenia hilft den Kindern mit ihrer Bildung.

Projektnutzen 

Das Kasigau Wildlife Corridor Klimaschutzprojekt reduziert die Hauptursachen für die Abholzung von Regenwald und den Verlust biologischer Vielfalt in der Projektregion. Dies geschieht durch umfassende Investitionen in die lokalen Gemeinden.

  • Dauerhafter Schutz von ca. 170.000 Hektar Trockenwald und Savanne im Kasigau Wildlife Corridor in Kenia
  • Verbesserung der Lebensbedingungen der etwa 100.000 Einwohner im Projekgebiet 
  • Bau eines Krankenhauses und Untersuchung von 50.000 Patienten pro Jahr in einem neuen Labor
  • 2019 wurden 26 Klassenzimmer neu gebaut oder renoviert 
  • Bisher wurden 7.379 Stipendien vergeben, 2 Schulküchen gebaut, Sanitäranlagen renoviert
  • Umfassende Umweltbildung in Gemeinden und Schulen wird angeboten
  • Ein Programm gegen Wasserknappheit für Menschen, Tiere, und die Natur wurde aufgesetzt
  • Geschlechtergleichheit: neue Jobs für 1.200 Frauen wurden geschaffen (Herstellung von Kleidung, Seifen, Körben)
  • 350 neue Arbeitsplätze in Baumschulen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen oder als Ranger wurden geschaffen
  • Schutz der Artenvielfalt in zwei Nationalparks
  • Erfolgreicher Kampf gegen die illegale Elefantenjagd

Beitrag zu den UN-NachhaltigkeitsZielen

Dies sind die Ziele der United Nations im Bereich Nachhaltigkeit.

Projekt-Hintergrund

Wie schützt man eigentlich 170.000 Hektar Wald? Beim Kasigau-Projekt geht es um Trockenwald und Savanne im Wildlife Corridor, der die Naturparks Tsavo East und Tsavo West in Kenia verbindet. Hier leben bedrohte Tierarten wie Löwen, Zebras und Geparden sowie unzählige Vogelarten. Während der saisonalen Wanderung durchqueren jeden Tag 2.000 afrikanische Elefanten das Gebiet.

Dieses Waldgebiet steht allerdings im Zeichen massiver Abholzung und Brandrodung. Um den Kasigau Wildlife Corridor zu schützen, wurden über 100 Ranger in der lokalen Bevölkerung ausgebildet, die das Gebiet bewachen und verteidigen. Es braucht zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für die Bevölkerung vor Ort, um den Raubbau an der Natur einzudämmen. Deshalb schafft das Projekt Jobs in Manufakturen und kleinen Unternehmen.

Dieses Projekt wurde im Environmental Finance’s 8th Voluntary Carbon Market Ranking 2017 als bestes globales Klimaschutzprojekt ausgezeichnet.

Wie funktioniert Klimaschutz mit Waldschutz?

Wälder zählen zu den wichtigsten CO2-Speichern des Planeten, beherbergen eine enorme Artenvielfalt und sind Lebensgrundlage für sehr viele Menschen. Die globalen Waldflächen sind jedoch in den letzten Jahrzehnten aufgrund von zunehmender Besiedelung, landwirtschaftlicher Nutzung, illegaler Abholzung und einem verstärkten Rohstoffabbau stark zurückgegangen.

Waldschutzprojekte wie das in Kenia stellen sicher, dass Wälder langfristig erhalten bleiben und dass der Schutz des Waldes einen höheren Wert erfährt als seine Abholzung. Dazu schaffen Waldschutzprojekte alternative Einkommensquellen und Bildungsangebote.

Je nach Projektregion speichern Wälder unterschiedlich viel CO2 pro Hektar. Besonders viel Kohlenstoff ist in der Vegetation und dem Boden von tropischen Sumpfwäldern, Primärregenwäldern oder Mangroven gespeichert.

Projekt Qualitätsstandards

Dies ist das logo des Verified Carbon Standard von Verra.

VCS – Verified Carbon Standard 

Der Verified Carbon Standard (VCS) ist der global führende Standard zur Zertfizierung von Emissionsminderungen aus Waldschutz-Projekten. Diese Emissionsminderungen müssen real, messbar, permanent, zusätzlich, von unabhängigen Dritten geprüft und konservativ berechnet sein. 

Dieses ist das logo der Climate, Community and Biodiversity Standards (CCBS) von Verra.

Climate, Community and Biodiversity Standards

Die Climate, Community and Biodiversity Standards (CCBS) prüfen die Auswirkungen von Klimaschutzprojekten auf das Klima, die Biodiversität, sowie auf Menschenrechte. Die CCBS haben keine eigene Methodologie zur Berechnung von Emissionsminderungen, da sie nur in Kombination mit dem VCS Anwendung finden.