Mein persönlicher Treibhausgas-Fußabdruck - warum wir jetzt Handeln müssen

Jeder in Deutschland lebende Mensch ist durchschnittlich für 11,6 t Treibhausgase (sog. CO2-Äquivalente) pro Jahr verantwortlich.

Gemäß Umweltbundesamt setzen sich diese Emissionen zusammen aus:

  • privaten Stromverbräuchen und Heizung (21 %)
  • individueller Mobilität inkl. Flugreisen (19 %)
  • Ernährung (15 %)
  • sonstigem Konsum (39 %)
  • öffentlichen Emissionen (6 %)

Mit 11,6 t liegt jeder Bundesbürger mehr als 2 x höher als die globalen Durchschnittemissionen von 4,9 t pro Kopf.

Wie groß ist mein persönlicher CO2-Fußabdruck?

Wo muss mein Treibhausgas-Fußabdruck in 2050 liegen?

Seit dem Klimaschutzabkommen von Paris aus dem Jahr 2015 lässt sich das Ziel für jeden einzelnen von uns sehr genau benennen. Wir müssen von 11,6 t CO2-Äquivalenten (Stand heute) auf unter 1 t pro Person und Jahr bis 2050 kommen. Ein weiter Weg!

Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen wir alle etwas beitragen. Insbesondere brauchen wir natürlich wirksame politische Rahmenbedingungen. Aber parallel dazu müssen wir schon heute als verantwortliche Bürger vorausgehen.

Es ist häufig einfacher als gedacht, den eigenen Treibhausgas-Fußabdruck zu mindern. Der CO2-Fußabdruck-Rechner des Umweltbundesamtes ist eine gute Hilfe, den Überblick bei der eigenen CO2-Bilanz zu behalten. Hier findet man viel über die zentralen Stellschrauben der eigenen CO2-Bilanz heraus.

Nach der Analyse des eigenen Fußbadrucks und dessen Verkleinerung verbleibt als letzter Schritt zum klimaneutralen Lebensstil schließlich der CO2-Ausgleich.